Mango

Die Heimat der süßen Tropenfrucht liegt in Indien. Der Legende nach saß Buddah unter einem Mangobaum, als der die Erleuchtung hatte. Daher ist der der große, immergrüne Mangobaum für Hindus und Buddhisten noch heute ein Symbol von Kraft und Stärke. 
Verbreitet durch Missionare und Seefahrer wachsen die anspruchslosen Bäume heute überall dort, wo das Klima es zulässt: von Asien über Afrika bis nach Lateinamerika.

Gesundheit

Gesundheitlich punkten Mangos vor allem durch ihren hohen Gehalt an Beta-Carotin. Der gelbe Pflanzenstoff schützt die Körperzellen vor oxidativen Schäden und kann so helfen, Krebserkrankungen und Herzinfarkt vorzubeugen.

Nährwerte

KJ/ kcal: 240 KJ / 57 kcal
Kohlenhydrate: 12,5 g
Proteine: 0,6 g
Fett: 0,5 g
Wasser: 83 g

Vitamine
Niacin: 0,7 mg
Vitamin A: 205 µg
Vitamin B1: 0,05 mg
Vitamin B2: 0,04 mg
Vitamin B6: 0,13 mg
Vitamin C: 37 mg
Vitamin E: 1 mg

Mineralstoffe
Calcium: 10 mg
Eisen: 0,4 mg
Kalium: 170 mg
Magnesium: 18 mg
Natrium: 5 mg
Phosphor: 13 mg

Lagerung

Mangos werden unreif geerntet und müssen dann nachreifen. Am besten kaufen Sie bereits reife Früchte: sie geben bei Druck nach und strömen einen angenehmen Duft aus. Die Färbung der Schale zeigt nicht unbedingt, wie reif eine Frucht ist. Denn Mangos können je nach Sorte grün, gelb-orange bis  rot sein. Wer ein unreifes Exemplar zuhause hat und die Reifung beschleunigen will, legt sie am besten zusammen mit Äpfeln in eine Schale – sie verströmen das gasförmige Ethylen und beschleunigen damit den Reifeprozess.
Die von der Sonne verwöhnten Früchte mögen keine Kälte und sollten nicht im Kühlschrank gelagert werden. Im Kühlschrank bzw. bei Temperaturen unter 8° C verlieren die Früchte an Geschmack und werden unansehnlich. Auch vor Druckstellen sind die empfindlichen Früchte zu schützen.

Zubereitung

Mangos schmecken sowohl frisch als auch erhitzt köstlich! Im Obstsalat, Fruchtjoghurt oder Smoothie, als Kuchenbelag oder lieber herzhaft im süß-sauren Curry-Gericht, als Chutney oder Gemüseragouts - die Frucht kommt überall groß raus!
Kombiniert mit Ingwer, Kokos oder Curry erhalten Gerichte eine extra Portion Exotik.
Das Fruchtfleisch ist leicht faserig (es gibt auch faser-arme Sorten) und mit dem Stein verwachsen. Daher schneidet man die ungeschälte Frucht am besten mit einem scharfen Messer vom Kern ab und schält sie dann erst.

 

In unserer Rubrik Rezepte finden Sie Anregungen, was sie mit dieser Exotin alles anstellen können!

 
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